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Ehren-Abend für verdiente Feuerwehrmänner

Ehren-Abend für verdiente Feuerwehrmänner.Fluthelfer und Aktive für 25 und 40 Jahre FFW-Dienst ausgezeichnet.

 

Im Rahmen eines Ehrenabendes, am Freitag den 13. März 2015 im Berggasthaus Wieser, wurden durch Kreisbrandrat Johann Weber und Kreisbrandinspektor Michael Stahl , zusammen mit Bürgermeister Johann Aumeier und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, langjährige Aktive für 25 und 40jährigen Dienst bei der Feuerwehr Eismannsberg mit Urkunden und Anstecknadeln in Silber und Gold geehrt; sowie die Fluthelfer mit Urkunden und Medaillen für ihren Hochwassereinsatz in Deggendorf. Ihnen allen wurde Dank und Anerkennung ausgesprochen, auch im Namen von Landrat Franz Löffler und Innenminister Hermann für ihren Dienst im Ehrenamt bei der FFW Eismannsberg. Entschuldigt fehlte KBM Andreas Bergbauer, wegen einer Erkrankung. Mit einem Essen wurde der Ehrenabend abgerundet.

1.Kommandant Christian Pinzinger eröffnete den Abend mit der Begrüßung aller Anwesenden und bezeichnete den Abend als einen ganz speziellen für
die FFW Eismannberg. "Zum einen, weil wir verdiente Mitglieder für 40, bzw. 25 Jahre aktive Dienstzeit auszeichnen dürfen und zum Anderen, weil ein Großteil der Geehrten unsere Vorgänger in verschiedenen Ehrenämtern waren, als Kommandanten, Vorstände oder Mitglieder des Verwaltungsrates. Durch euren Einsatz und eure vorauschauende Art der Feuerwehrführung konnten wir einen sowohl aktiv als auch passiv intakten Verein übernehmen, was uns Jungen die Arbeit besonders in der Anfangszeit enorm erleichterte! Vielen Dank dafür!" Bevor es zu den Einzelehrungen kam, blendete Kommandant Pinzinger in einem kleinen Rückblick auf die letzten Jahrzehnte und auf gesellschaftliche Höhepunkte zurück: Das 75.Gründungsfest wurde 1979 gefeiert; die Segnung der Schrägtrocknungsanlage 1994 war mit der Durchführung des Jugewndwettbewerbes verbunden; Patenverein war man 1998 beim 125.Gründungsfest der FFW Miltach; die Fahrzeugsegnung mit Durchführung der Jugendspiele fand im Jahre 2000 statt; das 100.Gründungsfest 2004 mit Segnung der restaurierten Fahnen; die Primiz des Ehrenmitgliedes Josef Eckl wurde 2011 gefeiert und Patenverein war man beim 100.Gründungsfest der FFW Oberndorf 2012. "Von Schadensereignissen aber wurden wir verschont". Die größten Einsätze waren der Brand eines Wohnhauses in Anzenberg (eine Person verbrannt). Ursache: Handtuch über einen Heizlüfter gelegt; Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens 1986 in Obergschaidt infolge eines Blitzeinschlages und eines in Eismannsberg 1997, durch elektrischen Kurzschluss und eines Anwesens in Allmannsdorf 1998, Brandausgangsort waren Strohballen; sowie der Brand eines Wohnhauses in Holzhof, im Jahre 2000 (eine Person verbrannt) Ursache war eine aus dem Ofen gefallene Ascheglut. Ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Toten und zwei Schwerverletzten infolge überhöhter Geschwindigkeit ereignete sich auf der B85 in Höhe des Anwesend Tax. Zu den baulichen Massnahmen informierte Christian Pinzinger, dass 1962 und 1968 Löschweiher in Allmannsdorf und Heitzelsberg errichtet wurden; dass ein neues Gerätehaus mit Schlauchturm in Heitzelsberg 1972 errichtet wurde und 1982 ein Unterrichtsraum; errichtet wurde eine Staustufe und vorgenommen wurde der Umbau des ehemaligen Gefrierhauses in ein FFW-Gerätehaus in Eismannsberg und eine Löschwasserzisterne in Anzenberg. Teilgenommen wurde auch an Veranstaltungen in der Gemeinde und an den kirchlichen , an Trauungen und Sterbefällen der Mitglieder. "Ohne die Unterstützung von jeden Einzelnen von Euch hätte unsere Wehr die Aufgaben in der Vergangenheit nicht meistern können und unsere Wehr wäre nicht auf dem Stand, den sie heute hat", merkte der Kommandant an. "Die vielen unentgeltlichen Arbeits-und Einsatzstunden, die von Euch erbracht worden sind, stellen einen Beweis unseres Zusammenhaltens und Kameradschaft dar und hat uns nicht zuletzt auf Gemeindeebene und darüber hinaus einen gewissen Stellenwert erbracht. Stellvertretend für den Verwaltungsrat möchte ich Euch dafür Danke sagen! Wir konnten in den letzten Jahren und Jahrzehnten nur die Richtung vorgeben, ohne Eure Mithilfe hätte dieser Weg nicht beschritten werden können. Aber auch zukünftig ist Eure Unterstützung und Erfahrung für unsere relativ junge Führungsmannschaft unverzichtbar, um auch weiterhin unseren Wahlspruch gerecht zu werden", so die Bitte des Kommandanten. "Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung werdet ihr nun das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven FFW-Dienst und das in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst von KBR Hans Weber erhalten. Tragt dieses Ehrenzeichen mit Stolz an Eurer Brust!" Mit einem Gedicht "Die Feuerkämpfer", schloss Christian Pinzinger seine Ausführungen. Im Namen der Gemeinde Miltach und der Gemeinderäte sagte Bürgermeister Johann Aumeier Danke und betonte, dass dies ein besonderer Tag sei, wenn man solche Leute ehren darf. "Die Lage in der FFW Eismannsberg hier oben in den Bergen ist nicht einfach, denn sie muss die größte Fläche in der Gemeinde abdecken, aber sie bringt es fertig, zu helfen und auch Menschen an der B 85 zu retten. Die Wehr ist auch präsent bei Hochwasser, denn bei einem solchen darf man sich nie in Sicherheit wiegen , deshalb wurde auch in ein Notstrom-Aggregat investiert. Die Gemeinde hat aber immer ein offenes Ohr für die Feuerwehren, die Fahrzeuge werden älter und man muss Ersatz beschaffen." Der Bürgermeister bedankte sich bei den Aktiven für den Dienst und auch deren Frauen galt sein Dank, weil sie Verständnis haben für die Arbeit ihrer Partner, gratulierte zur Auszeichnung und sprach die Hoffnung aus, dass sie dem Verein weiterhin die Treue halten! Kommandant Pinzinger richtete seinerseits Worte des Dankes an die Gemeinde für die Unterstützung und merkte zugleich an, dass man durch Eigenleistungen vieles selber gemacht habe. "In zwei bis drei Jahren aber benötigen wir eine neue Pumpe!" Nun ergriff KBI Michael Stahl das Wort und freute sich, weil man in einen kleinen, würdigen Rahmen die Geehrten zusammengebracht habe. Im Namen der Inspektion, des Landkreises und des Freistaates Bayern sprach er den Dank aus. "Ihr dürft euch auf die Schulter klopfen", sagte er. "Wenn ihr etwas braucht, sind wir für Euch da und wir wissen, dass auch Ihr für uns da seid. Die Feuerwehr Eismannsberg paßt sich als Zahnrad gut in die Wehren ein! Herzlichen Dank für alles und bleibt so wie bisher zusammen!" Kreisbrandrat Weber sagte anschließend in seiner Rede ein Vergelts Gott an alle, die im Vordergrund stehen. "Bestimmt könnten diejenigen, die 25 und 40 Jahre aktiven FFW-Dienst geleistet haben, ein Buch schreiben über Einsätze und Übungen!" Kommandanten Christian Pinzinger gratulierte er zu seinem einleitenden Grußwort und den Rückblick auf Jahrzehnte. Der KBR würdigte alles, was der Verein geschaffen und geleistet hatte im Ehrenamt, mit vielen Hand-und Spandiensten, so auch bei Festen und bei den Jugendspielen. "Vielen Dank weil Ihr da seid um Gotteslohn bei Einsätzen und Bränden, die Landkreisbürger können sich auf die Ehrenamtlichen verlassen; Euere Arbeit verdient Respekt. "Ich habe kein Verständnis, wenn sich Leute beschweren, wenn des nachts die Sirene geht und sie dies als eine Ruhestörung empfinden!" Dankesworte richtete der Kreisbrandrat auch an die Fluthelfer, die beim Hochwasser in Deggendorf im Einsatz waren und auch an die Gemeinde Miltach mit Bürgermeister Aumeier, der auch stellvertretender Vorsitzender im Kreis-FFW-Verbandes tätig ist und sich dafür einsetzt, dass die Feuerwehren auf hohem Niveau bleiben. In nur einem Jahr hatten die Wehren im Landkreis ca. 500.000 Euro selber investiert in so manchen Ausbildungsgegenstand. "Unsere Wehren sind Gold wert!" wie der KBR lobend feststellte und bat die Anwesenden, unterstützt eure Heimatwehr, so wie bisher. Vergelts Gott sagte er auch den Frauen, die ihren Männern den Rücken stärken. "Frauen sind ein wichtiger Bestandteil in der Feuerwehr". Wie Weber mitteilte, habe Bayern, speziell die Oberpfalz und der Landkreis Cham die meisten Frauen und Jugendlichen in ihren Reihen. "Die Jugendarbeit ist sehr wichtig, denn die Jugendlichen sind die FFW-Leute von morgen!" Abschließend wünschte er der FFW Eismannsberg alles Gute und viel Spass im Ehrenamt , denn "helfen macht Freude", wie er aus eigner Erfahrung weiß und dabei auch Freundschaften entstehen! Im Anschluss nahm KBR Weber zusammen mit KBI Michael Stahl, Bürgermeister Aumeier, Kommandant Pinzinger und 1.Vorstand Andreas Raab die Ehrungen, auch im Namen KBM Andreas Bergbauer, von Landrat Löffler und Innenminister Hermann vor, wobei der Kreisbrandrat das Vita der zu Ehrenden in der FFW Eismannsberg und deren Funktionen Revue passieren ließ; die besuchten Lehrgänge aufzählte und die abgelegten Leistungsprüfungen von Bronze bis Gold Rot lobend hervorhob. Für 25jährigen Aktivendienst wurde Ingo Lorenz mit dem Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet und für jeweils 40 Jahre Aktivendienst mit dem Ehrenzeichen in Gold und einem Gutschein für eine Woche Freiaufenthalt im FFW-Erholungsheim in Bayerisch-Gmain: Franz Heigl, Rudolf Wanninger, Manfred Heigl, Alfons Bergbauer, Martin Wühr,
Kurt Breu, Willi Eckl und entschuldigt fehlten Bernhard Kolmer und Wenzeslaus Laumer. Ihnen wird die Auszeichnung nachgereicht. Mit je einer Medaille und einem Dankesschreiben vom Bayerischen Staat und dem Landtag wurden die Fluhelfer Alexander Kerner, Christian Pinzinger, Matthias Kolmer und Martin Heigl geehrt. Abschließend bedankte sich Christian Pinzinger beim Verwaltungsrat für die Unterstützung und wies darauf hin, dass es untertags bei Einsätzen schwierig sei, genügend Leute zusammen zu bringen, evtl. werde man sich mit der FFW Altrandsberg zusammentun, die das gleiche Problem hätten. Mit einem Essen und einem gemütlichewn Beisammensein wurde der Ehrenabend abgeschlossen. Bilder: Die Geehrten für 25 und 40 Jahre im aktiven FFW- Dienst, mit KBR, KBI, Bürgermeister Aumeierund Führungskräften Der FFW Eismannsberg; Die geehrten Fluthelfer, mit KBR, KBI, Bürgermeisterund Führungskräften der FFW Eismannsberg.

 

Aktiven Ehrungen

 

Fluthelfer Ehrung

Dienstag, 17. Oktober 2017

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